Jean-Paul Schmitz

  

Jean Paul Schmitz

Biographische Daten


1899     am 4. März in Wesseling im Rheinland geboren Kindheit und Jugend in Düren Schulzeit in einem Jesuitenkolleg in Holland 
1917-20 Teilnahme am l. Weltkrieg; Verwundung und zwei Jahre in englischer Gefangenschaft 
1921-22  Kunststudium bei Moritz Heymann in München 
1923-26  Studium an der Kunstakademie Düsseldorf 
1925-26  Meisterschüler von Heinrich Nauen 
Ab 1925  Mitglied der Künstlervereinigung »Das Junge Rheinland«, ab 1930 bis zum Verbot Mitglied der »Rheingruppe« 
 Wie alle Mitglieder des »Jungen Rheinland« gehört Schmitz zum Künstlerkreis um Johanna Ey. 
1927  Mit Johanna Ey, Gert Wollheim, Ulrich Leman und dem Pianisten Willy Werth nach Mallorca 
1934  Heirat mit Ilse Pieper, Umsiedlung nach Berlin, sechsmonatiger Aufenthalt in Italien (Rom, Ischia) 
1936  Verleihung des Rompreises durch die Preußische Akademie der Künste; einjähriger Studienaufenthalt in der Villa Massimo in Rom 
1937-38  Stipendium der Preußischen Akademie der Künste für einen Studienaufenthalt in der Villa Serpentara in Olevano bei Rom 
1939  Erste Einzelausstellung in der »Galerie Buchholz«, Berlin 
1939-40  Studienaufenthalt in Griechenland 
1941  Umzug nach Süddeutschland (Wieladingen im Hotzenwald, später Schwörstadt) 
1943  Geburt der Tochter Beate in Säckingen / Rhein 
1943-45  Dienst beim Zollgrenzschutz im Elsaß 
1945  Verlust des größten Teils der Griechenlandarbeiten bei der »Galerie Buchholz« in Berlin 
1946  Geburt des Sohnes Wieland in Säckingen / Rhein 
1949  Umzug nach Wangen am Bodensee auf der "Höri" (heute: Öhningen-Wangen); Wiedersehen mit Freunden und Kollegen aus Düsseldorf und Berlin 
 Wie Heckel, Dix, Herzger, Macketanz, Kindermann, Becker, Stuckert u. a. gehört Schmitz zum Kreis der Hörikünstler 
1956  Haus- und Atelierbau in Wangen 
1962  Mitbegründer der Künstlergruppe »Der Kleine Kreis«, der vor allem Konstanzer Künstler wie Hans Sauerbruch, Otto Adam, Karl Einhart u. a. angehörten 
1970  am 13.Juni im Krankenhaus in Singen gestorben. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof in Öhningen-Wangen.